Werkbank Test: Die besten Werkbänke im Vergleich

WerkbankEine praktische Werkbank darf in keiner Werkstatt fehlen. Sie gehört zum Grundinventar jedes Industriebetriebs, jeder Schreinerei oder Zimmerei, jeder Autowerkstatt und auch in jede Hobbywerkstatt in den eigenen vier Wänden. Die Auswahl an verschiedensten Modellen, unterschiedlichen Herstellern und Einsatzgebieten ist enorm, sodass die Qual der Wahl beim Käufer liegt. Um einen kleinen Überblick zu verschaffen und die Auswahl zu erleichtern, folgen anschließend Tipps zum Kauf, sowie Merkmale der einzelnen Werkbänke.

Was ist überhaupt eine Werkbank?

Zunächst stellt sich einmal die Frage, wofür du überhaupt eine Werkbank benötigst und was der Sinn und Zweck einer Werkbank ist.

Immer wieder fallen im Haus oder in der Wohnung, aber auch im Garten oder in der Garage, Arbeiten an, welche handwerkliches Geschick und Können erfordern. Vor allem Männer greifen dabei gerne selbst zum Werkzeug. Das eigenverantwortliche Handwerken spart dabei nicht nur die Kosten für einen Handwerker, sondern bereitet zudem auch Spaß an der Arbeit. Dabei ist es von großem Vorteil, wenn das Werkzeug und die benötigten Kleinteile ordentlich verstaut sind und du zusätzlich noch eine angemessene Arbeitsfläche hast. All dies bietet eine Werkbank.

In Sachen Optik ähnelt die Werkbank einem Schreibtisch. Man hat eine ebene Arbeitsfläche und verschiedene Schubladen und Fächer, um Werkzeug aufzubewahren. Natürlich ist die Werkbank deutlich stabiler und robuster, als ein herkömmlicher Schreibtisch.

Ganz grob unterscheidet man zwischen einer festen Werkbank, welche an einem bestimmten Platz steht und einer mobilen Werkbank, welche wie der Name verrät, flexibel bewegt werden kann. Die unterschiedlichen Modelle unterscheiden sich dann wiederum an Hand der Ausstattung und des Zubehörs. Hier sind die Wünsche und Ansprüche, sowie die zukünftigen Projekte, des jeweiligen Heimwerkers zu betrachten.

Die verschiedenen Systeme einer Werkbank

Unter den vielen verschiedenen Modellen gibt es vor allem Unterschiede in der Art der Werkbänke. Je nach Platzangebot, Häufigkeit der Nutzung und Art der Nutzung, solltest du entscheiden welche Werkbank für dich in Frage kommt. Im Folgenden werden die verschiedenen Systeme einzeln aufgelistet und mit Vor- und Nachteilen dargestellt.

Die klappbare Werkbank

Klappbare WerkbankDiese Werkbank eignet sich für Heimwerker, welche die Werkbank als reine Arbeitsfläche nutzen möchten. Auf den ersten Blick sieht die Klappwerkbank aus wie ein Tapeziertisch. Sie kann nach getaner Arbeit problemlos zusammengeklappt und platzsparend verstaut werden. Der Transport erfolgt dabei durch einen integrierten Tragegriff. Das bedeutet wiederum, dass die Bank über keinerlei Stauraum verfügt. Wenn du also Werkzeuge und Kleinteile in deiner Werkbank aufbewahren möchtest, eignet sich die klappbare Variante weniger für dich. Wenn du jedoch ohnehin alles in einem Werkzeugkoffer verstaut hast und die Werkbank nicht regelmäßig nutzen musst, eignet sich dieses Modell hervorragend.

Achte beim Kauf unbedingt auf die Qualität der Werkbank. Auf Grund der Transportfähigkeit sind diese Bänke sehr leicht und können teilweise nicht mit allzu viel Gewicht belastet werden. Die günstigeren Varianten, welche zwischen 35 Euro und 75 Euro liegen, sind dabei nur mit 100 kg bis 160 kg belastbar. Die etwas teureren Modelle ab 100 Euro können da schon mehr aushalten, hier gibt es je nach Modell Belastungsgrenzen von 200 kg bis sogar 450 kg.

Es ist enorm wichtig, dass die Werkbank sicher steht. Wenn sie also aufgebaut ist, darf sie weder Wackeln noch Kippen, alle vier Füße müssen fest auf dem Boden stehen. Auch sollte der Klappmechanismus einen hochwertigen Eindruck hinterlassen und stabil wirken. Er darf nicht klappern und sollte im ausgeklappten Zustand keinen wackeligen Spielraum haben. Die Schrauben sollten sicher sitzen und sich gut justieren lassen, sodass sie sich bei größerer Belastung nicht lockern. Viele klappbare Werkbänke sind flexibel höhenverstellbar, was das Arbeiten am Tisch oftmals erleichtert, aber auch hier müssen die Schrauben stabil und sicher sitzen.

Die mobile Werkbank auf Rollen

Mobile WerkbankDiese Werkbank ist besonders praktisch um deine benötigten Werkzeuge bequem und einfach zu transportieren. Wenn du also immer an einer anderen Stelle arbeiten musst, brauchst du nicht ständig deine Sachen umhertragen, sondern kannst sie ohne großen Kraftaufwand mit dir mitrollen. Vor allem in einer Autowerkstatt, kann die mobile Werkbank auf Rollen vorteilhaft sein. Aber auch beim Aufbau eines Gartenhauses, findet diese Art der Werkbank ihren Einsatz. Alles befindet sich hier an seinem dafür vorgesehen Platz und ist gut sortiert. Je nach Größe des Unterbaus, bekommt man dieselbe Fläche auch als Arbeitsfläche. Der Arbeitsplatz ist, anders als bei einer fest installierten Werkbank, etwas geringer, da das Gewicht und das Volumen ja problemlos fortbewegt werden sollen. Die meisten rollbaren Werkbänke sind bis zu 120 cm breit, was sich als praktische Größe zur Fortbewegung bewährt hat. Wenn du eine komplette Werkbankeinheit fest installiert hast, kann diese auch gut zwischen 170 cm und 240 cm in der Breite liegen.

Zum Stellen benötigt die Werkbank dennoch den vollen Platz ihrer Größe, denn zusammenklappbar ist in diesem Fall nichts mehr. Dennoch ermöglicht diese Werkbank ein sehr flexibles Arbeiten und dient mit zahlreichen Fächern und Schubladen, ideal als Stauraum für Werkzeug und Zubehör. Wichtig ist beim Kauf einer solchen Werkbank, dass die Räder mit Feststellbremsen blockiert werden können, damit dir die Werkbank nicht davon rollt. Vorteilhaft sind auch vier vollgummierte Reifen. Im besten Fall sind alles Lenkrollen, um ein leichtes Ausrichten des Wagens zu ermöglichen.

Die fest installierte Werkbank

Fest installierte WerkbankEine feste Werkbank kann sowohl zu Hause in der Hobbywerkstatt installiert werden, als auch in Industriebetrieben ihren Einsatz finden. Sie glänzt durch ihre robuste und standfeste Eigenschaft und ist äußerst funktional. In vielen Fällen werden die stabilen Werkbänke mit Rückwand geliefert. Hier können weitere Werkzeuge aufgehängt werden oder kleine Aufbewahrungsboxen angebracht werden. Zum Teil gibt es ganze Regalböden oder Hängeschräke, welche als zusätzlicher Stauraum genutzt werden können. Ebenfalls ist es oftmals möglich die Werkbank flexibel und praktisch zu erweitern, indem zusätzliche Module angebracht werden können.

Zu den großen Vorteilen bei der fest installierten Werkbank zählen neben den möglichen Erweiterungen, dem großen Angebot an Stauraum und der Standfestigkeit, auch die große und sehr stabile Arbeitsfläche. Du musst dir jedoch im Klaren sein, dass diese Werkbank fest installiert wird und somit nicht eben mal umgestellt werden kann. Achte hier vor allem auf eine sehr dicke Arbeitsfläche, da diese die Werkbank stabil macht und ein sicheres Arbeiten ermöglicht. Auch die Schubladen solltest du genauer betrachten, diese sollten leicht laufen und nicht klappern.

Die Werkbank aus Holz

Werkbank aus HolzEine Werkbank aus Holz eignet sich vor allem für Arbeiten mit Holz, wie bei einem Schreiner oder einem Tischlermeister. Vielen Modelle sind bereits mit Modulen wie Spannzangen oder Schraubstöcken ausgestattet und können problemlos als Hobelbank benutzt werden. Sie bieten zudem viel Stauraum und eine sehr hohe Stabilität, was eindeutig zu den Vorteilen der Werkbank aus Holz zählt. Beim Kauf einer Holzwerkbank solltest du unbedingt auf die Beschaffenheit der Arbeitsfläche achten. Diese sollte keineswegs splittern um der Gefahr von Verletzungen vorzubeugen. Achte daher darauf, dass die Arbeitsfläche nicht aus unbehandeltem Holz besteht, sondern angemessen beschichtet ist, im besten Fall mit einer Beschichtung die auch zugleich schmutzabweisend ist. Eine Arbeitsplatte aus Buchenvollholz gilt hier als äußerst stabil und empfehlenswert.

Wenn du vor hast auch Schweißarbeiten oder andere Arbeiten mit Feuer und Hitze zu erledigen, solltest du dich gegen eine Werkbank aus Holz entscheiden, da die Brandgefahr schlichtweg zu hoch ist. Eine Werkbank aus Metall ist in diesem Fall die bessere Alternative.

Die Werkbank aus Metall

Metall WerkbankDiese Werkbank zählt zu den stabilsten Varianten. Auf ihr können sämtliche Arbeiten bequem erledigt werden. Dabei kann sie durch nahezu nichts beschädigt werden, sei es durch Schweißarbeiten oder das Montieren von Teilen. Die Oberfläche ist kratzfest und in den häufigsten Fällen durch eine Einbrennlackierung geschützt. Die Konstruktion einer Metallwerkbank ist sehr stabil und bietet je nach Modell, zahlreiche Schubladen und Schrankfächer, welche als Stauraum für Werkzeug etc. genutzt werden können. Bei vielen Werkbänken besteht dabei der gesamte Unterbau aus Fächern und Schubladen. Auch die großzügige Arbeitsfläche lädt zum Werken und Schaffen ein. Auf Grund ihrer Stabilität, bringt die Werkbank selbstverständlich ein nennenswertes Eigengewicht mit. Je nach Größe kann sich dies auf ungefähr 30 kg bis 100 kg belaufen. Daher solltest du dir genau überlegen wo die Werkbank einmal stehen soll, denn hier wird sie vorerst stehen bleiben.

Der Kauf einer Werkbank – Worauf solltest du achten?

Wenn du nun mit dem Gedanken spielst, dir eine Werkbank anzuschaffen, sollte du dir zunächst überlegen für was du diese nutzen möchte und wie groß sie sein darf. Dabei spielt in erster Linie das vorhandene Platzangebot eine große Rolle. Aber auch die Art und die Häufigkeit der Verwendung solltest du in deine Kaufentscheidung einfließen lassen. Alles in einem solltest du dir über folgende Punkte Gedanken machen:

  • Die Größe der Werkbank und das vorhandene Platzangebot
  • Die Art und die Häufigkeit der Verwendung
  • Das Material
  • Das Zubehör und die Ausstattung für die Werkbank
  • Die Qualität und der Preis der Werkbank

Die Größe deiner Werkbank – Der Platz in deiner Werkstatt

Zunächst solltest du dir im Klaren darüber sein, wo die Werkbank später stehen soll. Das vorhandene Platzangebot, ist ausschlaggebend für die Größe deiner Werkbank. Bedenke dabei auch den Platz welchen du für die Arbeit mit den Werkstücken benötigst. Bearbeitest du beispielsweise größere Holzplatten oder Balken, benötigst du links und rechts deiner Werkbank genügend Spielraum um mit dem Werkstück hantieren zu können. Stell dir also vor du hast eine Werkbank mit 170 cm Breite und musst für das Klettergerüst deines Sohnes einen Balken von 250 cm bearbeiten. Diesen kannst du nicht auf die Werkbank legen wenn du in der gesamten Breite nur 220 cm zur Verfügung hast. Ebenso solltest du den Platz einkalkulieren, welchen du benötigst um die Türen der Aufbewahrungsschränke, falls vorhanden, zu öffnen.

Wenn du nicht ausreichend Platz für eine feste Werkbank hast, kann auch der Erwerb einer mobilen Werkbank in Frage kommen. Diese blockiert nicht dauerhaft denselben Platz und kann bequem verschoben werden.

Wie oft und wofür soll die Werkbank verwendet werden?

Spann- und MaschinentischDiese Thematik ist eine der ausführlichsten Punkte, da hiervon die gesamte Art der Werkbank abhängt. Du solltest dir zunächst überlegen, ob die Werkbank auch als Stauraum für deine Werkzeuge und Kleinteile dienen soll. Wenn ja, steht zunächst eine kleine Inventur deiner Sachen an. Wenn du zum Beispiel viele Bohrmaschinen, Akkuschrauber und andere Elektrogeräte in Koffern hast, dann bietet sich ein separates Fach zur Ablage an. Eine Schublade ist in diesem Fall eher unpraktisch. Kleinteile wie Meterstab, Wasserwaage, Hämmer, Schraubschlüssel etc. finden wiederum in einer Schublade ihren optimalen Platz. Bei festen Werkbänken, welche über eine hohe Rückwand verfügen, können spezielle Vorrichtungen zum Aufhängen von Werkzeugen angebracht werden. Beispielsweise der Lieblingshammer oder ein Schraubenzieher in der gängigsten Größe, kleinere Handsägen, sowie andere Stücke, welche häufig verwendet werden. Besonders praktisch sind auch kleine Aufbewahrungssysteme für Schrauben, Muttern, Unterlagscheiben und Nägel, welche mittels eines Lochwandsystems an der Rückwand befestigt werden können. Der Fantasie sind hier, wie du siehst, also keine Grenzen gesetzt. Die Werkbank lässt sich individuell, auf jede Werkstatt angepasst einrichten. Als kleiner Tipp: Die schweren Gegenstände, wie Maschinen und Koffer, eher nach unten räumen.

Wenn deine Werkbank nicht als Stauraum dienen soll, sondern lediglich als Arbeitsfläche genutzt wird, ist eine klappbare Werkbank eine platzsparende Alternative. Diese kann nach getaner Arbeit einfach verstaut werden und bietet dennoch eine sehr stabile und robuste Arbeitsfläche, welche auch an verschiedenen Orten ihren Einsatz finden kann.

Der klassische Mittelweg wäre, wie oben bereits beschriebene, die mobile und rollbare Werkbank. Diese ist im Normalfall, auf Grund der Mobilität, etwas kleiner als die feste Werkbank, aber doch größer als die tragbare Klappwerkbank. Diese bietet zudem noch im Unterbau einen Stauraum für die nötigsten Werkzeuge und Kleinteile.

Aus welchem Material soll die Werkbank gefertigt sein?

Eine Werkbank kann aus verschiedenen Materialien gefertigt sein. Eine allseits bekannte Variante, ist die Werkbank aus Holz. Die Werkbank aus Holz ist sehr stabil und robust und auch die hervorragende Standhaftigkeit darf bei diesem Material nicht vergessen werden. Beim Kauf sollte unbedingt auf die Qualität der Arbeitsplatte geachtet werden. Es sollten, wie oben bereits erwähnt, auf keinen Fall Splitter abstehen, da diese das Verletzungsrisiko erhöhen können. Wenn du eine Werkbank selbst designen und bauen möchtest, ist Holz ebenfalls die erste Wahl. Eine dicke Platte aus Buchenvollholz ist dafür ideal. Dieses Material ist robust und belastbar. Eine 2 cm dicke Sperrholzplatte ist beispielsweise gänzlich ungeeignet.

Ein weiteres sehr beliebtes und vor allem stabiles Material ist Metall. Eine metallene Werkbank ist hauptsächlich dann vorteilhaft, wenn oft mit Hitze und Feuer, wie zum Beispiel bei Schweißarbeiten, gearbeitet wird. Das macht sie gegenüber der hölzernen Werkbank attraktiver. Die Arbeitsfläche ist bei einer Werkbank aus Metall in der Regel äußerst kratzfest und sehr robust.

Selbstverständlich gibt es auch die Werkbank Variante aus Kunststoff. Auch hier gibt es bereits sehr stabile Modelle. Dennoch zählt Kunststoff zu den eher unpraktischen Materialien für eine Arbeitsplatte. Das liegt daran, dass sie mit der Zeit porös wird und nicht ganz so robust ist wie eine Holzplatte.

Was kostet eine Werkbank?

Einfache WerkbankEine hochwertige Werkbank hat ihren Preis. Je nach Größe, Ausstattung und Hersteller kann dieser variieren. Daher solltest du dir auch hier wieder die Frage stellen, für was die Werkbank genutzt wird. Wenn du lediglich ein paar Mal etwas basteln willst, wirst du wohl kaum mehrere hundert Euro für die Werkbank ausgeben wollen. Hier reicht eine mittelpreisige Klappwerkbank für 50 – 110 Euro. Wenn du jedoch regelmäßig und aktiv an der Werkbank arbeiten wirst und einen hohen Wert auf die Qualität, also die Verarbeitung und die Materialien, legst, dann greifst du auch gerne etwas tiefer in die Tasche um dies zu ermöglichen. Hier empfiehlt sich eine feste oder aber mobile Werkbank mit Stauraum. Wie bei den meisten großen Anschaffungen zählt auch hier der Grundsatz: Lieber etwas mehr bezahlen, als am Ende zweimal kaufen. Jedoch muss sicher nicht das teuerste Stück erworben werden. Bereits die Werkbänke auf mittlerem Preisniveau sind qualitativ sehr hochwertig, stabil und robust und erfüllen ihren Zweck.

Welche Hersteller gibt es?

Zahlreiche Hersteller bieten die unterschiedlichsten Modelle an Werkbänken an. Oftmals tauchen in Verbindung mit Werkbänken, auch die Namen bekannter Werkzeughersteller auf. So sind zum Beispiel auch Bosch, Dewalt oder Festool Hersteller von guten Werkbänken. Besonders zu empfehlen sind jedoch die folgenden Hersteller und Modelle:

Die Werkbank SHWB002 von Berlan

  • Berlan WerkbankMaße: Die Arbeitsfläche beträgt 50 x 137 cm und ist links und rechts, sowie hinten mit einem kleinen Vorsprung umrandet. Somit können Schrauben nicht einfach von der Arbeitsplatte rollen.
  • Ausstattung: Eine Schublade direkt unter der Arbeitsfläche ermöglicht das Aufbewahren von Utensilien die griffbereit zur Verfügung stehen sollten. Des Weiteren befinden sich seitlich und vorne zwei Klemmbacken, welche das Einspannen von Werkstücken ermöglichen. Zwischen den Tischfüßen befindet sich eine weitere Ablagefläche.
  • Material und Aufbau: Die Werkbank ist aus Massivholz gearbeitet und hat ein Eigengewicht von 31 kg, dabei kann sie mit bis zu 150 kg belastet werden. Bei Bedarf kann die Werkbank an der Wand fest verankert werden.
  • Eignung: Diese Werkbank ist sehr passend für das Arbeiten mit Kleinteilen, wie zum Beispiel in der Schmuckherstellung.
  • Kauf: Diese Werkbank kann bei Amazon bestellt werden.

Der Arbeitstisch PWB 600 HomeSeries von BOSCH

  • Bosch ArbeitstischMaße: die Arbeitsfläche beträgt 68 x 55 cm. Die Platte lässt sich in der Mitte teilen und platzsparend zusammenklappen. Die Arbeitshöhe an diesem Modell beträgt etwa 84 cm.
  • Ausstattung: Bei diesem Modell handelt es sich um eine hochwertige Klappwerkbank. An den Seiten befinden sich praktische 4 Spannbacken zum Einspannen von Werkstücken. Der Tisch ist in kürzester Zeit auf- und abbaubar und kann problemlos verstaut werden. Das macht ihn für kurzfristige Aufgaben, an ständig wechselnden Orten sehr attraktiv. Beispielsweise bei Aufbau eines Gartenhäuschens oder eines Gartenzauns.
  • Material und Aufbau: Die Werkbank ist aus Aluminium gefertigt und bringt daher ein erstaunlich niedriges Eigengewicht von unter 12 kg mit. Die Grenze der Belastbarkeit liegt dennoch erst bei 200 kg.
  • Kauf: Der Bosch Arbeitstisch kann bei Amazon gekauft werden.

Die Werkbank Maset Pro Serie Folding Work Table von Keter

  • Keter KlappwerktischMaße: Im aufgebauten Zustand verspricht dieses Modell eine Arbeitsfläche von 85 x 55 cm und eine Arbeitshöhe von knapp 76 cm. Durch die robusten Metallverschlüsselungen lässt sich der Tisch einfach auf eine Höhe von 12 cm zusammenklappen.
  • Ausstattung: Im Lieferumfang enthalten sind zwei Einhandzwingen, welche das Befestigen von sperrigen Werkstücken ermöglicht.
  • Material und Aufbau: Dieses Modell aus dem Hause Keter ist voll und ganz aus recycelbarem Kunststoff hergestellt und lässt sich einfach und schnell aufbauen. Sie kann mit einem hohen Gewicht von bis zu 450 kg belastet werden. Auch diese Werkbank ist für immer wechselnde Einsatzorte vorteilhaft. Mit 12 kg Eigengewicht, kann sie sehr flexibel bewegt werden.
  • Kauf: Dieser Klappwerktisch kann auf Amazon erworben werden.

Die Werkbank 12177 von Küpper

  • Küpper WerkbankMaße: Die Küpper Werkbank bietet eine sehr große Arbeitsfläche von 170 x 60 cm und hat eine praktische Arbeitshöhe von 84 cm. Da die Werkbank über höhenverstellbare Füße verfügt, kann die Arbeitshöhe in einem gewissen Spielraum variieren und optimal angepasst werden.
  • Ausstattung: Diese Werkbank bietet ein großes Angebot an Stauraum. Sechs Schubladen und zwei große Ablagefächer mit abschließbarer Schranktür, ermöglichen ein Verstauen aller Werkzeuge und Kleinteile, die in eine Werkstatt gehören.
  • Material und Aufbau: Die Arbeitsfläche besteht aus einem robusten und massiven Buchenholz, welches sich hervorragend reinigen lässt. Die Werkbank wiegt 80 kg und ist daher nicht für den mobilen Einsatz geeignet, sondern als feste Werkbank in der Werkstatt gedacht. Die große Arbeitsfläche eignet sich für das Arbeiten an großen Werkstücken. Durch den vielen Stauraum wird dabei alles sauber verstaut, das macht dieses Modell vor allem für Handwerker mit viel Werkzeug attraktiv.
  • Kauf: Die Werkbank von Küpper lässt sich ganz leicht auf Amazon kaufen.

Die Werkbank von Kreher – Set aus Werkbank, Werkstattschrank und Lochwand

  • Kreher WerkstattschrankMaße: Die Arbeitsfläche dieser Werkbank ist mit einem Maß von 120 x 60 cm äußerst großzügig. Die Euro-Lochwand bringt noch einmal dieselben Maße mit. Darüber befindet sich ein weiterer Hängeschrank zur Aufbewahrung von Teilen.
  • Ausstattung: Diese Werkbank ist ein komplettes Set mit Lochwand und Hängeschrank. Die Lochwand besteht dabei aus drei Teilen und verfügt über 14 Haken welche beliebig angebracht werden können. Der Oberschrank verfügt über 2 verschließbare Türen, hierbei verfügt jeder Schrank über zwei verstellbare Einlegeböden. Auch dieses Modell ist optimal zur Aufbewahrung und Sortierung vieler verschiedener Werkzeuge und Kleinteile und zum Arbeiten an immer demselben Ort.
  • Material und Aufbau: Die Werkbank ist mit einer speziellen und kratzresistenten Einbrennlackierung behandelt, sodass sie äußerst langlebig und robust ist. Dieses Modell wiegt alles in einem 60 kg.
  • Kauf: Das Kreher Werkbankset kann auf Amazon bestellt werden.

Die Arbeitsplatte der Werkbank

Unabhängig von dem Material der gesamten Werkbank, gibt es unterschiedliche Arbeitsplatten. Gängig ist hauptsächlich die Arbeitsplatte aus Holz, da diese ein hohes Eigengewicht mit sich bringt und daher für eine hohe Stabilität der gesamten Werkbank sorgt. Zudem ist eine Holzplatte sehr robust, sodass nur selten Risse oder Beschädigungen entstehen. Holz eignet sich jedoch nicht für alle Tätigkeiten. Zum Beispiel sind Arbeitsschritte mit Flüssigkeiten eher schädlich für die hölzerne Arbeitsfläche und lassen diese auf Dauer aufquellen.

Bei einer Arbeitsplatte aus Metall hat man die Probleme mit Flüssigkeiten nicht, diese verträgt das ohne Beschädigungen. Der hauptsächliche Nachteil einer solchen Platte liegt hier eher bei den Ohren des Handwerkers. Beim Ausrutschen oder Kratzen auf der Arbeitsplatte, können die unangenehmsten Töne entstehen und für eine abrupte Gänsehaut sorgen. Notfalls kann der Handwerker diesen unangenehmen Tönen mit einem Gehörschutz entgegenwirken.

Zuletzt gibt es noch die Arbeitsplatte aus Kunststoff. Auch hier sind Arbeiten mit Flüssigkeiten kein Problem. Hier dreht sich der Nachteil eher um die geringe Langlebigkeit. Kunststoff wird bei zu hoher Belastung durch UV-Licht spröde und beginnt im wahrsten Sinne des Wortes zu altern. Nach geraumer Zeit lassen sich auch dadurch Risse nicht mehr vermeiden. Im Allgemeinen ist eine Arbeitsplatte aus Kunststoff nicht so stabil und robust wie Platten aus Holz und Metall.

Wenn dir die Arbeitsfläche deiner Werkbank nur bedingt reicht und du für gewisse Tätigkeiten eigentlich noch mehr Platz benötigen würdest, eignet sich ein Beistelltisch. Die oben beschriebene Klappwerkbank eignet sich für diesen Part hervorragend. Sie ist stabil und kann flexibel eingesetzt werden. Sobald du mehr Arbeitsfläche benötigst, kannst du den Tisch ausklappen und an deine eigentliche Werkbank andocken.

Die ideale Arbeitshöhe deiner Werkbank

Werkbank höhenverstellbarEine meist nebensächliche, aber eigentlich sehr wichtige Eigenschaft an einer Werkbank, ist die Höhe der Arbeitsfläche. Sie bestimmt, ob das Arbeiten an der Werkbank rückenschonend ist oder auf Dauer zu einer Fehlhaltung führt. Die meisten Modelle liegen bei einer Höhe von 85 cm. Für Personen zwischen 1,80 m und 1,90 m ist das ein ideales Maß. Wenn du dein persönliches Idealmaß für die Arbeitshöhe herausfinden möchtest, gibt es hierzu eine Faustregel. Du solltest dafür den Abstand deines Handgelenks zum Boden messen. Nimm dir hierzu eine Person zur Hilfe, denn du solltest dabei aufrecht stehen und die Arme hängen lassen. Dieses Maß ist die ideale Arbeitshöhe für die Platte deiner Werkbank.

Wenn du keine Werkbank in genau dieser Höhe findest, gibt es immer noch die Möglichkeit, niedrigere Werkbänke aufzubocken. Hier muss allerdings darauf geachtet werden, dass die Stabilität nicht darunter leidet. Am besten du fertigst dir zwei Rahmenhölzer an, welche du unterhalb der Füße anbringst. Anschließen testest du durch Rütteln an der Werkbank, ob diese noch stabil steht und nicht wackelig ist. Diese Vorgehensweise empfiehlt sich für besonders große Personen oder bei alten Werkbänken, da diese oft in der Höhe geringer sind. Besonders moderne Werkbank Modelle sind höhenverstellbar. Das hört sich zunächst sehr praktisch an, jedoch handelt es sich meist um eine Distanz von ca. 3 cm. Hier kann man sich den Aufpreis eher sparen.

Das Zubehör und die Ausstattung für die ideale Werkbank

Eine angemessene und qualitativ hochwertige Werkbank ist die eine Seite der Medaille. Aber erst mit dem richtigen Zubehör machst du aus dem Raum mit der Werkbank, eine richtige Heimwerker-Werkstatt. Hierfür gibt es verschiedene Zubehörteile, welche zusätzlichen Stauraum bieten oder dich tatkräftig bei der Arbeit unterstützen können.

Die Lochwand

LochwandWie bereits oben beschrieben ist eine Lochwand eine sehr praktische Möglichkeit um Werkzeuge stets griffbereit aufzubewahren. Wie der Name bereits verrät, handelt es sich hier um eine Platte mit unzähligen Löchern, die es ermöglichen die mitgelieferten Haken flexibel anzubringen. Hier kann dann das Werkzeug oder ähnliches aufgehängt werden. Der große Vorteil einer Lochwand ist, dass sie keinen besonders großen Stellplatz benötigt, sondern einfach hinter der Werkbank an die Wand montiert werden kann. In der Regel besteht die Aufhängung der Lochwand lediglich aus vier Schrauben, mit welchen die Lochwand an die Wand geschraubt wird. Ein weiterer Vorteil ist der attraktive Preis, denn eine gute Lochwand kann man schon zwischen 20 und 50 Euro ergattern.

Der Schraubstock

Schraubstock für WerkbankEin Schraubstock ist aus einer guten Werkstatt nicht mehr wegzudenken. Das war immer so und wird auch immer so bleiben, denn er ist so zu sagen der dritte Arm des Handwerkers. Durch den Schraubstock können Gegenstände festgehalten, zusammengepresst oder aber justiert werden, was bei der Reparatur von Gegenständen oder beim Bearbeiten von Holz sehr hilfreich ist.

Wenn beim Kauf der Werkbank noch kein Schraubstock vorhanden ist, ist es auf jeden Fall empfehlenswert im Nachhinein einen anzubringen. Beim Kauf sollte vorerst bedacht werden was eventuell mal eingespannt werden soll, demnach ist die Spannweite der Klemmbacken auszuwählen. Auch sollte man sich Gedanken machen, ob der Schraubstock fest montiert oder flexibel mit einer Klemme angebracht werden soll. Der fest montierte Schraubstock ist dabei robuster und belastbarer als der Geklemmte.

Der Werkzeugschrank

Ein Werkzeugschrank ist eine äußerst sinnvolle Erweiterung deiner Werkzeugbank. Ein Schrank bietet nochmals zusätzlichen Stauraum für größere Gegenstände wie Maschinenkoffer oder Sägen. Aber auch Kleinteile können hier praktisch in Boxen verstaut werden, welche wiederum gut aufeinander gestapelt in den Schrank geräumt werden können. Dies bietet sich hauptsächlich für Dinge an welche nicht alltäglich zum Einsatz kommen. Zudem sind die Schränke oft abschließbar, was das Werkzeug in einem Industriebetrieb vor Diebstahl schützt und im Eigenheim vor neugierigen Kinderhänden. Auch verstauben die Werkzeuge nicht so schnell, wie es der Fall wäre wenn sie lose herumlägen.

Höhenverstellbare Füße

Ein zusätzlicher Punkt in Sachen Ausstattung, ist die Höhenverstellbarkeit der Werkbank. Wenn du viel an der Werkbank arbeitest, kannst du dir diese etwas rückenfreundlicher einstellen. Auch ist es damit möglich, etwaige Unebenheiten durch den Fußboden zu korrigieren und eine noch höhere Stabilität zu gewährleisten. Solltest du bereits im Voraus wissen, dass du häufig sitzende Tätigkeiten an deiner Werkbank ausüben wirst, ist auch eine Aussparung für die Beine von hoher Bedeutung. Sollte vorne alles mit Schränken und Fächern zu sein, ist ein bequemes Sitzen unmöglich.

Werkbank zum selber bauen

Wenn du nicht allzu viel Platz für eine feste Werkbank hast und dich schwer tust ein passendes Modell zu finden, gibt es immer noch die Möglichkeit eine Werkbank selbst zu bauen. Mach dir vorher Gedanken auf was es dir bei der Werkbank ankommt und mit ein wenig handwerklichem Geschick, kannst du dir deine eigene maßgefertigte Werkbank schreinern. Im Internet gibt es verschiedene Anleitungen und Tipps worauf du bei den Materialien und beim Bau achten solltest. Wichtig ist es dabei im Voraus genau zu planen, welche Stauräume in Form von Schubladen, Fächern und Schränken du anbringen möchtest. Hierfür solltest du dein gesamtes Werkzeug zusammenlegen, denn oft unterschätzt man die Menge an Teilen, die man sich über die Zeit angesammelt hat. Achte darauf genau zu berechnen wie lang beispielsweise eine Schublade sein muss, damit auch noch der größte Hammer oder längste Schraubschlüssel darin Platz finden.

Kleine Handwerker – Die Kinder-Werkbank

Kinder WerkbankNatürlich gibt es auch im Spielwarenbereich eine klassische Werkbank für Kinder. So wie die Mädchen einen eigenen Supermarkt besitzen möchten, eifern die Jungs den Vätern nach und wollen ihre eigene Werkbank im Kinderzimmer. Diese sind entweder aus Holz oder aus Kunststoff gefertigt und meist schon zu recht günstigen Preisen erschwinglich. Um das Flair der Werkstatt zu erhalten empfiehlt sich jedoch eher die Holzwerkbank. Diese wirkt authentischer und ist bei wilden Kinder auch robuster und langlebiger. In Online Shops, sowie im Spielwarengeschäft wirst du in jedem Fall fündig.

Natürlich kann auch die Kinder-Werkbank einfach aus Holz gebaut werden. Hier solltest du unbedingt auf eine gute Verarbeitung achten. Scharfe Kanten oder splitterndes Holz sollten unbedingt vermieden werden. Die passende Ausstattung an Werkzeug, kann dann immer wieder zu Weihnachten oder zum Geburtstag erweitert werden.

Woran erkennst du eine gute Werkbank?

Nun hast du bereits viel gelesen und viel über die verschiedenen Werkbänke erfahren. Daher solltest du in der Lage sein eine gute Werkbank von einer schlechten unterscheiden zu können. Um einen zusammenfassenden Überblick zu erhalten, kommen hier nochmals die Details:

  1. Achte beim Werkbank kaufen unbedingt auf das verarbeitete Material, sowie die Verarbeitung selbst. Minderwertige Materialien machen deutliche Abstriche in der Tragfähigkeit und können kaum belastet werden. Das Kernstück der Werkbank, die Arbeitsplatte, sollte einen robusten und stabilen Eindruck machen. Sie sollte eine Dicke von mindestens 3 cm, besser aber 3,8 – 4 cm, aufweisen und vor allem kratzfest sein, damit sie dir nicht sofort kaputt geht. Eine Spanplatte, wie sie bei qualitativ minderwertigen Werkbänken eingesetzt wird, ist absolut nicht empfehlenswert. Bei einer Arbeitsplatte aus Holz, welche die stabilste und robusteste Variante ist, solltest du auf eine wasserfeste Beschichtung achten, damit sie nicht aufquillt sobald sie mit Wasser in Berührung kommt. Zudem sollte die Arbeitsplatte mindestens 3 – 4 cm dick sein und nicht splittern.
  2. Die gesamte Werkbank muss äußerst stabil stehen und sollte keines Falls wackeln. Sehr hilfreich können hier höhenverstellbaren Füße sein, diese eignen sich nicht nur für die Einstellung der allgemeinen Arbeitshöhe, sondern auch zum Ausgleich von Unebenheiten auf dem Boden.
  3. Die Arbeitsplatte, sowie die Standfestigkeit sind die wichtigsten Merkmale einer guten Werkbank. Alle anderen Punkte wie die Aufteilung der Schubladen, die Anzahl der Fächer oder die bereits integrierte Ausstattung sind individuell für jeden Nutzer einzeln festzulegen.

Wenn du all diese Punkte beachtest und dir im Klaren darüber bist, für wie du die Werkbank einsetzten möchtest, wird dir die Auswahl der für dich optimalen Werkbank, deutlich einfacher fallen.

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