Rohrreiniger Test: Die besten Rohrreiniger im Vergleich!

RohrreinigerWillkommen beim großen Rohrreiniger Test! Wenn du ein verstopftes Abflussrohr hast, erhältst du meist viele sehr unterschiedliche Ratschläge was du dagegen tun sollst. Manche von ihnen muten sehr seltsam an. Andere kommen dir wahrscheinlich zunächst zu teuer vor. Die Palette reicht von Backpulver in den Abfluss gießen bis einen professionellen Rohrreinigungsdienst kommen lassen. Einen Rohrreiniger kaufen liegt dabei eher im Mittelfeld und ist in den meisten Fällen effektiv.

Doch die Auswahl an unterschiedlichen Rohrreinigern ist groß und wenn du noch keine Erfahrungen mit ihnen gemacht hast, fällt es dir wahrscheinlich schwer zu bewerten welcher Reiniger der Richtige für dich ist. Deshalb geben wir im Testbericht zum großen Rohrreiniger Test nicht nur eine Kaufempfehlung für einen Testsieger ab, sondern erklären dir, wie du selbst einen Rohrreiniger Vergleich durchführen kannst. So wirst du auch dann das beste Produkt für dich finden, wenn du es mit Rohrreinigern zu tun hast, die wir im großen Rohrreiniger Test nicht getestet haben.

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Welche Möglichkeiten der Rohrreinigung gibt es?

In vielen Fällen von verstopften Abflussrohren ist ein chemischer Rohrreiniger die beste Lösung, aber er ist meistens auch umweltschädlich, kostet Geld und kann bei zu häufiger Anwendung die Rohre schädigen. Daher ist es durchaus sinnvoll andere Methoden der Rohrreinigung auszuprobieren, bevor du dich für ihn entscheidest. Leichte Verstopfungen können oft auch durch die so seltsam klingenden Hausmittel oder auf mechanische Weise entfernt werden. In wirklich schweren Fällen und bei tief sitzenden Blockaden kann es vorkommen, dass auch der Rohrreiniger nicht mehr hilft und du tatsächlich die Profis kommen lassen musst.

Hausmittel

Hausmittel zur Abflussreinigung sind praktisch, weil man sie zumeist ohnehin im Haus hat und sofort anwenden kann ohne zuerst etwas einkaufen zu müssen. Sie sind einfach anzuwenden, erfordern kein besonderes Geschick und schädigen auch die Umwelt nicht.

Wenn es sich bei deinem verstopften Abfluss nicht ausgerechnet um die Toilette handelt, empfiehlt es sich drei oder vier Esslöffel Backpulver oder Natron in den Ausguss zu schütten. Spüle dann mit etwas Essig nach. Die Reaktion von Essig und Pulver ist durch Blubbern im Rohr hörbar. Warte bis es verklungen ist und spüle den Ausguss dann mit heißem Wasser durch. Auf diese Weise entfernst du nicht nur leichte Blockaden, sondern oft auch schlechte Gerüche, welche Ungeziefer anlocken können, ohne gleich schweres Geschütz auffahren zu müssen.

Sollte die Blockade tatsächlich bereits zu Ungezieferbefall deiner Wohnung geführt haben, reicht es allerdings nicht nur den Abfluss wieder frei zu machen. Dann musst du auch direkt gegen das Ungeziefer vorgehen und vermutlich einen Kammerjäger kommen lassen.

Mechanische Lösungen

Die Anwendung von mechanischen Lösungen zur Rohrreinigung ist etwas anstrengender als einfach nur etwas in den Abfluss zu gießen, aber dafür gänzlich unschädlich für die Umwelt. Zudem kannst du das Gerät, wenn du es einmal hast, beliebig oft wiederverwenden.

Saugglocke oder Pümpel

Als Saugglocke oder Pümpel bezeichnet man ein Gerät, das aus einer Gummiglocke und einem Holzstab besteht. Die Glocke wird über den verstopften Abfluss gestellt. Sie muss ihn dabei vollständig abdecken und rundum dicht aufsitzen. Leider ist das nicht bei jedem Waschbecken möglich. Du kannst Saugglocken aber in unterschiedlichen Größen kaufen und manchmal können sie, im Gegensatz zum Backpulver, auch bei Toiletten eingesetzt werden.

Indem du die Saugglocke nach unten drückst und wieder hoch ziehst drückst du zunächst die Luft aus ihr und saugst dann den Rohrinhalt in sie hinein. Das kann eine nahe am Rohranfang liegende Blockade lockern. Spüle danach mehrmals gründlich mit heißem Wasser nach, um das gelockerte Material auch wirklich zu entfernen. Bleibt es im Rohr, kann es sich wieder verfestigen und eine neue Blockade auslösen. Aus hygienischen Gründen solltest du auch darauf achten niemals dieselbe Saugglocke, die du für die Beseitigung einer Blockade deiner Toilette verwendet hast, im Waschbecken oder gar in der Küchenabwasch einzusetzen.

Drahtbürste

Eine längliche Bürste aus Draht in Form einer Spindel oder Spirale kann von oben in den Abfluss eingeschoben werden. Sie sollte ein wenig flexibel sein, damit sie sich der Form des Rohrs anpassen und möglichst weit eindringen kann. Wenn du die Blockade auf diese Weise erreichen kannst, kannst du sie durch Auf- und Ab- Bewegen der Bürste wegreiben. Achte darauf hierzu Arbeitskleidung zu tragen und bewegliche Gegenstände aus der Umgebung des verstopften Abflusses zu entfernen. Nicht bewegliche Gegenstände sollten mit Putzfetzen oder alten Zeitungen abgedeckt werden.

Die Drahtbürste ist bei für sie erreichbaren Verstopfungen sehr effektiv und hat den Vorteil, dass du den Großteil des Schmutzes nach oben herausziehen kannst. Das erfordert zwar im Nachhinein eine gründliche Reinigung des Waschbeckens und seiner Umgebung, aber die Gefahr einer neuerlichen Blockadebildung tiefer im Rohr wird deutlich verringert.

Eine Sonderform der Drahtbürste sind Rohrreinigerspiralen mit Schlauchaufsätzen. Sie sind aber ein Profiwerkzeug von dem du als Laie besser die Finger lassen solltest. Wenn es dir nicht gelingt die Blockade selbst zu entfernen und du einen Experten kommen lassen musst, kannst du ihm aber vielleicht bei der gekonnten Anwendung dieses Werkzeugs zusehen.

Abschrauben des Siphons

Wenn es sich bei dem verstopften Abfluss um den eines Waschbeckens oder einer Spüle handelt, kannst du darunter meist das freiliegende Rohr erreichen und abmontieren. Diese Operation ist allerdings meist noch schmutziger als die Reinigung mit der Drahtbürste und es läuft dabei Wasser aus. Zieh also Arbeitskleidung an und decke die Umgebung mit saugfähigen Putzfetzen oder Lappen ab. Zeitungspapier reicht hierbei meist nicht, ist aber besser als nichts.

Stelle einen großen Eimer unter den Siphon und benutze eine passende Rohrzange um ihn abzumontieren. Lass das Wasser in den Eimer ablaufen. Nun kannst du das Rohr bequem reinigen, wenn sich die Verschmutzung im Siphon befindet. Liegt sie etwas tiefer bist du näher an der Blockade und kannst sie jetzt vielleicht mit der Drahtbürste erreichen.

Hochdruck Rohrreiniger

Rohrreinigung durch Hochdruck wird zumeist bei der professionellen Kanalreinigung angewandt. Es gibt jedoch Modelle, die du auch für private Nutzung kaufen kannst. Sie verwenden Druckluft um die Blockade durch das Rohr zu blasen. Allerdings solltest du vor dem Kauf eines Hochdruckgeräts überlegen ob sich dieser für dich wirklich auszahlt. Sie sind nicht ganz ungefährlich und sollten auf jeden Fall außer Reichweite von Kindern gelagert werden. Möglicherweise ist es also besser für eine einmalige Anwendung doch lieber einen Profi kommen zu lassen.

Rohrreiniger

Die kommerziellen Rohrreiniger sind der eigentliche Gegenstand von diesem Rohrreiniger Test. Zu ihnen solltest du greifen wenn Backpulver, Saugglocke, Drahtbürste und das Öffnen des Siphons versagt haben. Du wendest sie an indem du eine bestimmte Menge des Mittels in das Rohr einfüllst und sie danach einwirken lässt. Danach musst du das Rohr gründlich durchspülen um sowohl das Mittel als auch die Reste der Verstopfung zu entfernen.

Der professionelle Kanalreiniger

Bei sehr schweren Verstopfungen, wenn die Blockade nach der Entfernung immer schon nach kurzer Zeit wieder auftritt oder wenn die Verstopfung nicht direkt im Abflussrohr sondern tiefer, im Kanal, sitzt, reicht manchmal auch der stärkste chemische Rohrreiniger nicht mehr aus. Dann ist es Zeit einen Profi kommen zu lassen, der mit Fachwissen und professioneller Ausrüstung zu Werke geht.

Profis können zum Beispiel die sogenannte thermische Reinigung durchführen, bei der das Rohr trockengelegt und beheizt wird bis die ausgetrocknete Blockade schrumpft und brüchig wird. Auch die Anwendung von Reinigungsrobotern und verschiedener nicht ganz ungefährlicher Druckverfahren ist möglich. Allerdings kommt dies deutlich teurer als der Kauf eines Rohrreinigers.

Welche Arten von Rohrreinigern gibt es?

Trotz der grundsätzlich ähnlichen Anwendung von kommerziellen Rohrreinigern, treten sie bei näherer Betrachtung in einer verwirrenden Vielfalt unterschiedlicher Produkte auf. Dies erschwert den Rohrreiniger Vergleich für den Laien und führt leicht dazu, dass man letztlich gänzlich auf die Bewertung verzichtet und den Rohrreiniger einfach aufgrund seines Preises auswählt. Doch nicht jeder Rohrreiniger eignet sich für jeden Abfluss.

Bewertungen werden etwas leichter, wenn man unterschiedliche Kategorien hat, in die man die Rohrreiniger einteilen kann. So wird zwischen organischen und anorganischen, chemischen und natürlichen oder flüssigen und festen Rohrreinigern unterschieden.

Anorganische Rohrreiniger

Die klassischen anorganischen Rohrreiniger bestehen aus chemischen Substanzen und sind stark alkalisch. Dadurch sind sie sehr effektiv und können dank kurzer Einwirkzeiten auch relativ starke Blockaden rasch beseitigen. Anorganische Rohrreiniger sind in der Lage Verstopfungen aller Art zu lösen. Sie sind allerdings auch besonders umweltschädlich und gefährden auch die menschliche Gesundheit. Achte darauf, dass sich weder Geschirr noch Nahrungsmittel in der Nähe eines mit ihnen behandelten Abflusses befinden und du und deine Familienmitglieder während der Einwirkzeit den Raum verlassen und nach der Anwendung gründlich lüften, damit ihr die Dämpfe nicht einatmet.

In Granulatform ist der Hauptwirkstoff von anorganischen Rohrreinigern üblicherweise Natriumhydroxyd. Dieses zersetzt die Ablagerungen im Abflussrohr, die die Blockade bilden. Außerdem enthalten diese Reiniger Aluminiumkörnchen, die im Rohr durch Wasserstoffabspaltung und Hitzeentwicklung zersetzt werden. Das dabei entstehende Wasserstoffgas lässt die Mischung explosiv werden, weshalb das Granulat auch Nitrat enthält. Dieses verhindert die Explosion, bildet aber Ammoniakdämpfe. Überdosierung von alkalischen Granulatreinigern kann die Rohre selbst angreifen oder zu Klumpenbildung führen.

In der flüssigen Form enthalten anorganische Rohrreiniger umweltschädigende Tenside und Natriumhypochlorit. Bei ihrer Anwendung kommt es nicht zu Hitzeentwicklung weshalb sie etwas weniger effektiv sind als Granulate. Auch sie brauchen jedoch Nitrat um die Explosionsgefahr zu bannen und bilden daher Ammoniakdämpfe.

Organische Rohrreiniger

Organische Rohrreiniger enthalten Enzyme, die die Blockade zersetzen. Sie sind üblicherweise biologisch abbaubar und daher weniger umweltschädlich. Doch organisch bedeutet nicht unbedingt natürlich. Ein Abflussrohr aus Metall oder Plastik ist ein von Menschen geschaffener Gegenstand, der in der Natur nicht vorkommt. Daher braucht es von Natur aus auch keine Methode es von Blockaden zu befreien. Das Wort organisch bezeichnet in der Chemie alle Substanzen die aus Kohlenstoffverbindungen bestehen und auch Enzyme können durchaus auf chemischem Weg hergestellt werden. Selbst vollkommen natürliche Dinge können übrigens umweltschädlich sein, wenn sie durch menschliches Eingreifen in zu großer Menge oder am falschen Ort auftreten.

Organische Rohrreiniger sind weniger umweltschädlich und auch deutlich weniger gesundheitsschädlich als anorganische Rohrreiniger. Allerdings wirken sie auch langsamer und brauchen daher eine lange Einwirkzeit und häufigere Anwendung. Da Enzyme jeweils nur bestimmte Substanzen abbauen, haben organische Rohrreiniger den Vorteil, dass sie die Rohre selbst nicht schädigen. Allerdings macht das ihre Wirksamkeit auch von der Art der Verschmutzung abhängig, durch die das Rohr blockiert wurde. Sollte es sich um eine Substanz handeln, die von den Enzymen nicht abgebaut werden kann, musst du eventuell doch noch zu einem anorganischen Rohrreiniger greifen.

Feste Rohrreiniger

Feste Rohrreiniger werden in Granulatform verkauft. Sie entfalten ihre Wirkung am schnellsten und sind besonders dann effektiv, wenn das Rohr noch nicht ganz blockiert ist. Du erkennst das daran, dass das Wasser noch abläuft, aber länger dazu braucht als es sollte. Bei einer vollständigen Blockade kommt das Granulat nur an deren Oberfläche heran und entfaltet daher seine Wirkung möglicherweise nicht tief genug. Granulate wirken üblicherweise besonders gut gegen Bakterien, Fett und Haare im Rohr und sind daher insbesondere für die Anwendung im Badezimmer zu empfehlen.

Die Anwendung von Granulatreinigern greift durch die starke Hitzentwicklung auch das Rohr selbst an und sollte daher nicht zu häufig und nie in Plastikrohren erfolgen. Bei Überdosierung besteht die Gefahr, dass sich nicht alles Granulat auflöst oder weggespült wird und sich daher Klumpen im Rohr bilden, die es wieder blockieren können. Außerdem wirken die meisten Granulatreiniger nicht gegen Geruchsbildung im Rohr. Achte bei der Anwendung auf gute Belüftung gegen die entstehenden giftigen Dämpfe und bedenke, dass eine Restgefahr einer Explosion besteht.

Flüssige Rohrreiniger

Flüssige Rohrreiniger brauchen länger um ihre Wirkung zu entfalten, sind aber bei sehr starker Verstopfung des Rohrs effektiver als Granulate. Dank ihrer flüssigen Form können sie auch in kleine Ritzen in der Blockade eindringen und ihre Wirkung tiefer tragen. Bei einer nur teilweisen Blockade besteht allerdings die Gefahr, dass der flüssige Reiniger an ihr vorbei läuft, bevor er seine ganze Reinigungskraft entfalten kann.

Flüssige Rohrreiniger sind besonders leicht zu dosieren und anzuwenden. Anorganische Flüssigreiniger wirken indem sie bei Kontakt mit Wasser starke Laugen bilden, die sowohl Fett als auch Proteine auflösen. Daher eignen sie sich besonders gut für die Beseitigung von Blockaden durch Speisereste, wie sie meist in der Küche auftreten. Du solltest allerdings bei ihrer Verwendung Schutzkleidung, vor allem Handschuhe, tragen und dich genau an die Sicherheitsanweisungen auf der Verpackung halten um dich vor Verätzungen zu schützen.

Achte bei der Anwendung in der Küche auch darauf, dass der Reiniger nicht mit Nahrungsmitteln oder Geschirr in Kontakt kommt und reinige nach der Anwendung gründlich mit Spülmittel oder Essig nach. Die meisten flüssigen Rohrreiniger sind auch gegen Geruch, Bakterien und Haare effektiv. Anorganische Flüssigreiniger schädigen jedoch die Rohre und sollten daher nicht zu häufig eingesetzt werden. Zudem sind sie besonders umweltschädlich.

Wann sollte man Rohrreiniger anwenden?

Rohrreiniger befreien Abflussrohre effektiv von Blockaden durch Essensreste, Haare und Ähnliches. Da sie aber bei Anwendungsfehlern zu Schädigung der Rohre und sogar zu Verstärkung der Verstopfung führen können und meist schädlich für die Gesundheit und Umwelt sind, sollte man sie nicht zu leichtfertig einsetzen.

Der richtige Zeitpunkt

Der beste Zeitpunkt um eine Blockade zu entfernen ist bevor es zur vollständigen Verstopfung des Rohrs kommt. Meistens entwickeln sich Blockaden langsam über einen langen Zeitraum hinweg. Du merkst das daran, dass es immer länger dauert bis das Wasser ganz abgelaufen ist. Versagen dann die sanften mechanischen Mittel, ist der optimale Zeitpunkt einen Rohrreiniger einzusetzen. Oft lässt sich die Blockade dann noch mit einem biologisch abbaubaren Reiniger relativ umweltfreundlich beseitigen.

Wartest du dagegen bis das Rohr vollständig verstopft ist, kann es sein, dass auch die stärksten anorganischen Reiniger nicht mehr helfen. Dann bleibt das Rohr entweder blockiert oder die Blockade kehrt immer wieder zurück und kann nur noch von einem Profi dauerhaft behoben werden.

Nicht überall einsetzbar

Empfindliche Geräte können durch den Einsatz von Rohrreinigern kaputt werden. Setze Rohrreiniger nicht ein, um den Abfluss deiner Spülmaschine oder Waschmaschine von einer Blockade zu befreien. Diese Geräte sollten über eigene mechanische Vorrichtungen verfügen die herausgenommen und gereinigt werden können. Reicht das nicht aus solltest du auf mechanische Reinigungsmethoden oder die eigens für diese Geräte hergestellten Reinigungsmittel zurückgreifen. Wenn auch diese nicht mehr helfen, kommt die professionelle Rohrreinigung immer noch billiger als der Kauf einer neuen Maschine.

Welche Kaufkriterien kannst du anwenden?

Wenn du einen guten Rohrreiniger kaufen und Anwendungsfehler vermeiden willst, die zu Schädigung deiner Rohre führen, solltest du auf jeden Fall vor der Kaufentscheidung deinen eigenen Rohrreiniger Vergleich anstellen. Erfahrung, Testergebnisse und Kundenrezensionen können dir zwar bei der Auswahl helfen, aber der Reiniger muss auch den jeweiligen Umständen der Blockade entsprechend gewählt werden.

Das Material der Rohre

Stelle als erstes fest aus welchem Material deine Abflussrohre bestehen. Meistens handelt es sich um Metall oder Plastik. Gelegentlich findet man aber auch Keramikrohre. Plastikrohre sind meistens eher in neueren Häusern zu finden, doch auch in alten Häusern, in denen ursprünglich noch bleihaltige Rohre eingebaut waren, kann es zu einem Ersatz durch Plastikrohre gekommen sein.

Bei verstopften Plastikrohren solltest du auf keinen Fall einen anorganischen Reiniger verwenden. Die Hitzeentwicklung durch anorganische Granulatreiniger kann die Plastikrohre schmelzen und auch die Lauge greift sie besonders stark an. Dies kann zu einem Wasserrohrbruch führen, durch den in Folge gefährlicher Schimmel an der Wand entstehen kann. Lässt sich die Blockade nicht mechanisch entfernen, solltest du zu einem organischen Rohrreiniger greifen. Auch Hochdruckreiniger sollten übrigens nur bei Metallrohren eingesetzt werden.

Auch Rohre aus Metall werden jedoch durch stark ätzende Reiniger angegriffen. Halte daher die Angaben zur Dosierung und Einwirkzeit von anorganischen Rohrreinigern genau ein und wende sie nicht zu häufig an. Ist das Haus schon sehr alt und dir nicht bekannt ob bereits frühere Bewohner anorganische Rohrreiniger eingesetzt haben, ist es ratsam es auch bei Metallrohren zunächst mit einem schonenden organischen Reiniger zu versuchen. Bei diesen besteht keine Gefahr das Rohr zu beschädigen und du kannst sie auch ruhig etwas höher dosieren und länger einwirken lassen.

Die Art der Blockade

Bedenke auch ob es sich um eine vollständige oder teilweise Blockade handelt und aus welchem Material die Ablagerungen im Rohr bestehen. Bei einer vollständigen Blockade solltest du zu einem flüssigen Rohrreiniger greifen. Handelt es sich um eine teilweise Blockade sind jedoch Granulate meist effektiver. Wenn du nicht weißt womit dein Abfluss verstopft wurde, kannst du aus seinem Standort Rückschlüsse auf das Material ziehen.

Die Küchenspüle

Wenn deine Küchenspüle verstopft ist, dann besteht die Blockade vermutlich zum Großteil aus Speiseresten. Hierfür solltest du einen Rohrreiniger wählen, der eine gute fettlösende Wirkung hat. Dies trifft zumeist auf die anorganischen Reiniger zu. Allerdings möchtest du gerade in der Küche vermutlich die giftigen Ammoniakdämpfe vermeiden. Auch die ätzenden Bestandteile der anorganischen Reiniger sind bei Verschlucken giftig und sollten nicht auf Nahrungsmittel kommen. Daher kann es bei einer leichten Verstopfung sinnvoll sein in der Küche einen organischen Reiniger mit guter Fettlösekraft zu wählen.

Abflüsse im Badezimmer

Beim Waschbecken im Badezimmer, der Dusche und der Badewanne sind es meistens Haare, die den Abfluss verstopfen. Auch Seifenreste und Hautschuppen sind häufig an Blockaden in Badezimmerabflüssen beteiligt. Haare sind eine starke Herausforderung für organische Rohrreiniger. Daher ist es meistens sinnvoller im Badezimmer einen anorganischen Reiniger zu wählen.

Die Toilette

Zu Verstopfungen der Toilette kommt es meistens wenn Dinge hineingeworfen wurden, die eigentlich nichts darin verloren haben. Häufig handelt es sich auch hier um Speisereste, aber auch Hygieneprodukte, vor allem Damenbinden und Tampons, werden oft in Ermangelung eines bequem erreichbaren Abfalleimers hinuntergespült, quellen auf und bleiben im Rohr hängen. Auch bei Verwendung von zu viel Toilettenpapier, kann es zu einer Blockade kommen.

Achte bei der Auswahl eines Rohrreinigers für die Toilette genau darauf ob er auch wirklich laut Herstellerangaben für diese Anwendung geeignet ist. Chemische Reaktionen von Rohrreinigern mit Toilettenreinigerrückständen können zu gefährlichen Explosionen oder Dämpfen führen.

Die Einwirkzeit

Bei der Einwirkzeit bestehen große Unterschiede zwischen den Produkten. Zumeist wirken anorganische Granulate am schnellsten, während du organische Rohrreiniger üblicherweise über Nacht einwirken lassen musst. Ob die Einwirkzeit ein wichtiges Bewertungskriterium in deinem Rohrreiniger Vergleich darstellt, musst du im Einzelfall beurteilen. Wenn du deinen Abfluss schnell frei bekommen musst, weil du keine Alterative hast, kann sie sehr wichtig sein. Hast du aber die Zeit zu warten, können gesundheitliche Kriterien oder Umweltschutz durchaus höher bewertet werden.

Es kann vorkommen, dass du in einer Kundenrezension die Empfehlung findest den Rohrreiniger länger als vom Hersteller empfohlen einwirken zu lassen. Bei organischen Reinigern kannst du das ohne Bedenken tun. Bei anorganischen Reinigern ist davon aber dringend abzuraten. Die längere Einwirkdauer schädigt dein Abflussrohr deutlich stärker und kann zum Rohrbruch führen.

Wirksamkeit gegen Geruch

Sollte sich durch die Blockade deines Abflussrohrs auch ein schlechter Geruch gebildet haben, solltest du einen Rohrreiniger wählen, der auch gegen Gerüche und Bakterien wirksam ist. Dies ist bei fast allen flüssigen Reinigern der Fall. Bei Granulaten fehlt die Wirkung auf den Geruch jedoch häufig.

Umweltfreundlichkeit

Wenn du ein umweltfreundliches Produkt wählen willst, solltest du auf die Angabe ‚biologisch abbaubar‘ oder ‚umweltfreundlich‘ auf der Verpackung achten. Sie ist meistens auf organischen Rohrreinigern zu finden, aber das Wort organisch allein ist noch keine Garantie für Umweltfreundlichkeit. Die anorganischen Reiniger sind alle umweltschädlich, da sie starke Laugen und Nitrate enthalten. Die flüssigen Varianten sind allerdings meistens noch schädlicher als die festen.

Die Packungsgröße

Meistens werden Rohrreiniger in Mengen von 0,75 oder 1 Liter verkauft. Wenn du nicht gerade ein Produkt kaufst das sehr hoch dosiert werden muss oder mehrere Abflüsse reinigen willst, solltest du kleinere Packungen bevorzugen. Abflussreiniger sollten nicht überdosiert oder zu häufig verwendet werden und du willst das giftige Zeug vermutlich auch nicht in zu großer Menge zuhause herumstehen haben. Außerdem ist eine leichtere Flasche bequemer zu handhaben und erleichtert die Dosierung.

Was kosten Rohrreiniger?

Die Preisspanne bei Rohrreinigern liegt zwischen 1,50 und 15,00 Euro pro Liter. Organische Reiniger sind üblicherweise teurer als anorganische. Vergiss beim Vergleichen der Preise nicht drauf die unterschiedlichen Packungsgrößen zu beachten. Am leichtesten ist es wenn du alle Preise auf einen Liter hinauf oder hinunter rechnest.

Welche Hersteller gibt es?

Zu den in Deutschland bekanntesten und beliebtesten Herstellern von Rohrreinigern zählen vor allem Mr Muscle, PandaCleaner, Viss, AGT und Bio-Chem. Es gibt jedoch noch zahlreiche andere gute Produkte auf dem Markt.

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